7. Kirchengeschichtliche Fachtagung unter der Leitung von Müller-Diersfordt, 1936

Foto: ohne Angaben

Sammlung Müller-Diersfordt

1827-1961

Umfang: 1,5

Findmittel: unverzeichnet

Signatur: 8SL 007

Lic. Heinrich Müller (1880-1970) war Pfarrer in Emmerich (1906-1926), Diersfordt (1926-1937 u. 1940-1950) und Wesel (1937-1940). 1933 wurde er zum Superintendenten des Kirchenkreises Wesel gewählt. 1927 wurde er zum Leiter des unter Präses Wolff neu eingerichteten Provinzialkirchlichen Amtes zur Pflege der rheinischen Kirchengeschichte ernannt. Von 1926-1951 amtierte er auch als Vorsitzender der Diasporapfarrerkonferenz.

Inhalt: Jubelfeier von Pfr. Daniel Friedrich Wittich 1827; Berichte von Reisepredigern der Inneren Mission 1851-1861; Rheinische Diasporakonferenz 1860-1920; Verband der ev. Diasporapfarrer in Rheinland und Hohenzollern 1928-1960 (umfangreiche Korrespondenz aus Vorstandstätigkeit); Organisation von Bezirksseminaren zur Kandidatenausbildung 1933-1936 (u.a. Korrespondenz mit Forsthoff); Arbeiten am Generalsynodalbuch; Transkription von div. Synodalprotokollen; Planungen zur Rheinischen Biographie 1930; Amt für Kirchengeschichte 1928-1961.

Literatur: Heinrich Müller: Die rheinische Diaspora. Ihre Entstehung und Entwicklung in vier Jahrhunderten. 100 Jahre Verband Evangelischer Diasporapfarrer, in: MEKGR 8 (1959), S. 73-121; Ferdinand Magen: Reiseprediger der Rheinischen Inneren Mission in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, in: Reinhard Witschke (Hrsg.): Diakonie bewegt. 150 Jahre Innere Mission und Diakonie im Rheinland (SVRKG 140), Köln 1999, S.165-203; J. F. Gerhard Goeters: Der Verein für Rheinische Kirchengeschichte und die geschichtliche Landeskunde, in: Ders.: Studien zur niederrheinischen Kirchengeschichte (SVRKG 153), Köln 2002, S. 253-312.

Ergänzende Archivbestände: 5WV 023B (Verband Evangelischer Diasporapfarrer).