Kirchenmusikdirektor Hans-Hermann Kurig Foto: Hans Lachmann

Kirchenmusikdirektor Hans-Hermann Kurig

1932-1990

Umfang: 7 Kartons

Akzessionsdatum: 2015

Findmittel: Liste (2015)

Signatur: 7NL 199

Hans-Hermann Kurig (1914-2002) studierte Kirchenmusik und Komposition in Aschersleben und Leipzig. Seit 1946 wirkte er als Organist und Kantor in Halberstadt, bis er 1951 aus politischen Gründen in die Bundesrepublik flüchtete. Zunächst nur nebenamtlich als Organist in Traben-Trarbach angestellt, wurde ihm von der Landeskirche in den folgenden Jahren die kirchenmusikalische Aufsicht über die Synoden Trarbach, Sobernheim, St. Wendel und Meisenheim übertragen.

1953 gründete er die Trarbacher Kantorei, die er bis 1983 leitete und die unter ihm mehr als 300 Aufführungen im In- und Ausland erlebte.

Inhalt: Kompositorischer Nachlass: Geistliche, Volks- und Weihnachtslieder, Motetten, Vertonungen von Gedichten Hermann Hesses, Kanons, Orgelwerke und sonstige Instrumentalmusik.

Literatur: Hajo Knebel, Kirchenmusikdirektor Hans-Hermann Kurig 75!, in: Glaube und Heimat 1989, Heft 25, S. 4-6.