Unteroffizier Johannes Wilkens im Kreis seiner Rekruten, 1916

Foto: ohne Angaben

Pfarrer Dr. Dr. Johannes Wilkens

1914-1972

Umfang: 1,5

lfd. Nummern: 132

Akzessionsdatum: 1993/2000

Findmittel: 2009

Signatur: 7NL 066

Nikolaus August Peter Johannes Wilkens (1896-1995) wuchs in Oldenburg auf. Nach vierjährigem Kriegsdienst (zuletzt bei der Fliegertruppe) 1914-1918, Studium und Vikariat war er zunächst Studentenpfarrer in Münster (1926-1929) und Gemeindepfarrer in Lienen/Westf. (1929-1936), ehe er an die Düsseldorfer Friedenskirchengemeinde wechselte. Von 1939 an war er wieder Soldat, zuletzt als Major bei der Flugabwehr. 1946 ging er als Dozent an die Kirchliche Hochschule Wuppertal, die er 1952 zugunsten einer Pfarrstelle in Herford ref. verließ. Dort amtierte er bis zum Eintritt in den Ruhestand 1964.

Inhalt: Lebenserinnerungen 1896-1984 (Manuskript); umfängliche Familienkorrespondenz 1914-1972; Unterlagen aus dem Studium; Exemplare der beiden Dissertationen ("Die Individualität der synoptischen Evangelien, erläutert am Text des Markusberichts" und "Eduard Mörike. Glauben und Dichten. Eine Untersuchung über das Religiöse in des Dichters Leben und Schaffen und seine seelische Begründung"); Predigten 1932-1968; Konflikt mit der NSDAP-Ortsgruppe Lienen 1933-1934; Besuchsdienst der Bekenntnissynode 1937-1938; Vortragsmanuskripte; Kriegsdienstverweigerung 1955-1958; Taufdebatte 1966-1969.

Literatur: Wilhelm Wilkens: Lebensbild des Pfarrers Dr. Dr. Johannes Wilkens, in: MEKGR 43 (1994), S. 235-259.