Präses Walther Wolff Foto: Transocean

Präses Walther Wolff

1892-1961

Umfang: 1

lfd. Nummern: 50

Akzessionsdatum: 1980

Findmittel: 2006 (VERA)

Signatur: 7NL 053

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Friedrich Walther Paul Wolff (1870-1931) wurde nach einer ersten Pfarrstation in Otzenrath (1895-1901) 1901 zum Pfarrer in Aachen gewählt. Dort gab er neben dem "Evangelischen Gemeindeblatt" die Zeitschrift "Die Evangelische Gemeinde" heraus, das Organ der Volkskirchlichen Evangelischen Vereinigung, der sog. Mittelpartei. 1919 wurde er zum Präses der rheinischen Provinzialsynode gewählt, 1923 zum Superintendenten der Kreissynode Aachen. Stark engagierte er sich auch auf der Ebene der preußischen Generalsynode. In seine Amtszeit fallen die vielfach umstrittene Revision der Rheinisch-Westfälischen Kirchenordnung (1923) ebenso wie die großen Rheinischen Kirchentage (Köln 1924, Essen 1926 und Saarbrücken 1930).

Inhalt: umfängliche Predigtenserie 1892-1931 (25 Einheiten); Vortragsmanuskripte; Exzerpte aus theologischer Literatur und Mitschriften von Tagungen (u.a. Bonner Ferienkurs 1913); Korrespondenz (u.a. zum Fall Traub 1912); Zeitungsartikel anlässlich seines Todes 1931.

Literatur: Hans Helmich: D. Walther Wolff, Präses der Rheinischen Provinzialsynode 1919-1931, in: MEKGR 36 (1987), S. 185-230.

Ergänzende Archivbestände: 8SL 010 (Sammlung Wolff); Pers. 51 W 062.