Pfarrer Wolfgang Scherffig mit Ehefrau Ilse Scherffig, 1941 Foto: ohne Angaben

Pfarrer Wolfgang Scherffig

1930-1994

Umfang: 3

lfd. Nummern: 95

Akzessionsdatum: 1995; weitere Akzession 2003: ca. 1m Korrespondenz, Referate, Christen-Juden

Findmittel: 1996

Signatur: 7NL 038

Wolfgang Manfred Scherffig (1913-2007) legte Vikariat und Hilfsdienst in Münster und Düsseldorf ab. Nach dem Kriegsdienst 1940-1945 war er zunächst Pfarrer in Düsseldorf (1947-1963), anschließend in Essen-Rellinghausen (1963-1972) und anschließend bis zum Ruhestand 1980 in der Krankenhausseelsorge in Essen-Werden. Seit 1938 engagierte er sich in der Leitung der Bruderschaft Rheinischer Hilfsprediger und Vikare.

Inhalt: Korrespondenz u.a. mit Asmussen, Markus Barth, Gollwitzer, Hromadka, Gollwitzer, Kähler; Kirchliche Bruderschaft im Rheinland (1947ff., v. a. Rundschreiben); Schriftwechsel mit und für Gemeinden in der CSSR; Freundeskreis der Waldenserkirche; Kontroverse um die Wiederbewaffnung (1950-1955); Leverkusener Erklärung betr. Kriegsdienstverweigerung 1954; Bruderschaft Rheinischer Hilfsprediger und Vikare, v. a. Legalisierungsfrage (1934-1945); Dokumente und Rundschreiben aus der Kirchenkampfzeit; Vikarinnenfrage (1935-1948); Nachlassfragmente folgender BK-Theologen: Hans Hellbardt (1930-1938), Hans Lipps (1935-1942), Herbert Meyer (1938-1949), Erhard Müller (1937-1942), Udo Röhrig (1935-1939).

Literatur: Wolfgang Scherffig: Junge Theologen im "Dritten Reich": Dokumente, Briefe, Erfahrungen, 3 Bde., Neukirchen-Vluyn 1989-1994.

Ergänzende Archivbestände: Pers. 51 S 383.