Superintendent Friedrich Karl Horn

1932-1938

Umfang: 2 Kartons

Akzessionsdatum: 1998, 2005, 2007

Findmittel: unverzeichnet

Signatur: 7NL 022

Friedrich Karl Horn (1875-1957) wurde 1906 in Duisburg-Laar als Pfarrer eingeführt und blieb dort bis zur Versetzung in den Ruhestand 1945. Seit 1931 amtierte er auch als Superintendent der Synode Duisburg. Im Kirchenkampf engagierte er sich 1934 zusammen mit Heinrich Forsthoff auf Seiten des sogenannten Ordnungsblocks. Im Mai 1935 wurde er auf einer außerordentlichen Provinzialsynodaltagung in Köln zum Synodalpräses gewählt. Seit März 1938 nahm er den Vorsitz in dem durch eine Verordnung des EOK einberufenen Rheinischen Provinzialsynodalrat ein.

Inhalt: Sammlung hektografierter Predigten; fünf Briefe an Alfred de Quervain (Abgabe von Sohn Quervains, s. Az. 06-1); diverses (Abgabe Adolf Horn).

Literatur: Heiner Faulenbach: Kriegsende 1945: Aus Fritz Horns Briefen, in: Hermann de Buhr u.a. (Hrsg.): Kirche im Spannungsfeld von Staat und Gesellschaft (SVKGR 111), Köln 1993, S. 363-378

Ergänzende Archivbestände: Pers. 51 H 154; 1OB 006 (44. Rheinische Provinzialsynode); 1OB 007 (Provinzialsynodalrat); privater Nachlass wird bei Professor Faulenbach verwahrt.