Professor Wilhelm Goeters

1902-1953

Umfang: 4

lfd. Nummern: 302

Akzessionsdatum: 1999; 2007 (Abgabe von Hermann Schürhoff-Goeters)

Findmittel: 2011 (VERA)

Signatur: 7NL 019

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Wilhelm Gustav Goeters (1878-1953) entstammte einer Rheydter Textilfabrikantenfamilie. Nach dem Theologiestudium in Halle, Greifswald, Erlangen, Utrecht und Bonn wurde er 1902 Inspektor am reformierten Studentenkonvikt in Halle. Nach der Habilitation über das Thema "Die Vorbereitung des Pietismus in der Reformierten Kirche der Niederlande bis zur Labadistischen Krisis 1670" wurde er 1913 als Professor für Kirchengeschichte an die Universität Bonn berufen. 1914-1918 diente er als Feldprediger und Divisionspfarrer. 1935 wurde er im Rahmen staatlicher Zwangsmaßnahmen an die Universität Münster versetzt, 1946-1950 lehrte er wieder in Bonn.

Inhalt: Entwürfe zu Vorlesungen (Dogmengeschichte I u. II, Konfessionskunde/Symbolik, Kirchengeschichte I-IV, Vergleichende Religionskunde/Sekten) 1929-1949; Unterlagen zu Seminarübungen; Korrespondenz mit Archiven und Bibliotheken

Literatur: Heinrich Müller: Professor D.W.G. Goeters 75 Jahre, in: MEKGR 2 (1953), S. 1-4; Heiner Faulenbach (Hrsg.): Das Album Professorum der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn 1818-1933 (Academica Bonnensia 10), Bonn 1995, S. 232-235; RGG4 Bd. III, Sp. 1062

Ergänzende Archivbestände: 7NL 015 (Nachlass Professor Gerhard Goeters, dort auch Böhme-Forschungen); Dienstbibliothek, Best. Goeters.