Festzug anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des Evangelischen Verbands für die weibliche Jugend im Rheinland, Essen 1933 Foto: R. Triebel

Evangelischer Verband für die weibliche Jugend im Rheinland

1908-1945, 1951-1954

Umfang: 5 Kartons

lfd. Nummern: 36

Akzessionsdatum: 1987

Findmittel: 1988

Signatur: 5WV 010M

Evangelischer Verband für die weibliche Jugend im Rheinland PDF 392 KB

Der rheinische Regionalverband des "Reichsverbandes weibliche Jugend" (Sitz im Burckhardt-Haus in Berlin-Dahlem) wurde 1908 gebildet und hatte bis Mai 1941 seine Geschäftsleitung im Haus Quellengrund in Wuppertal-Vohwinkel. Dieses war 1927 angekauft worden und wurde in der Folge mehrfach erweitert. 1946 erfolgt der Wiederaufbau der weiblichen Jugendarbeit unter dem Namen "Evangelisches Mädchenwerk im Rheinland", das 1961 seine Zentrale in den Hackhauser Hof bei Solingen-Ohligs verlegte.

Inhalt: Provinzialverband ev. Jungfrauenvereine des Rheinlandes 1908-1917; Vorstand des Hauses Quellengrund 1931-1940; Arbeit der Kreisverbände 1932-1937; Jugendarbeit im NS-Staat 1933-1936; Arbeitsberichte 1939-1945.

Literatur: Claudia Posche: "Nicht nur sittsam und bescheiden". Ein kurzer Beitrag zur Verbandsgeschichte der evangelischen weiblichen Jugend, in: Susi Hausammann u. a. (Hrsg.): Frauen in dunkler Zeit (SVRKG 118), Köln 1996, S. 105-120; 50 Jahre Arbeit mit alleinlebenden berufstätigen Frauen im Quellengrund (Festschrift 1997).