Niederlinxweiler

1730-1991

Umfang: 6

lfd. Nummern: 284

Akzessionsdatum: 1998

Findmittel: 1998

Signatur: 4KG 041B

Niederlinxweiler gehörte in der Frühen Neuzeit zur seit 1575 lutherischen Grafschaft Nassau-Saarbrücken-Ottweiler und war der lutherischen Inspektion in Ottweiler zugeordnet. Nach dem Wiener Kongress kam es zum sachsen-coburgischen Fürstentum Lichtenberg, dessen Gebiet 1834 als Kirchenkreis St. Wendel Teil der Rheinischen Provinzialkirche wurde. Der Bestand enthält fast ausschließlich Akten des 19. und vor allem des 20. Jahrhunderts; ins 18. Jahrhundert zurück reichen lediglich einige wenige Vermögensunterlagen. Kassationen wurden nur sehr behutsam vorgenommen, so dass der Bestand eine relativ breite Erforschung vor allem der Geschichte des 20. Jahrhunderts erlaubt.

Literatur: Werner Habicht (Hg.), Das Kirchspiel Niederlinxweiler, Niederlinxweiler 1975; Rosenkranz, S. 651-652.

Ergänzende Archivbestände: 1OB 008 (Ortsakten Niederlinxweiler, ca. 1853-1971); 1OB 020 (Provinzialkirchenarchiv), A II VI C 3.