Herren-Sulzbach

1744-1960

Umfang: 3 Kartons

lfd. Nummern: 4

Akzessionsdatum: 1996

Findmittel: 1995

Signatur: 4KG 038B

Die Pfarrei Herren-Sulzbach, seit 1290 Sitz eines Johanniterhauses, wurde 1605 von dem Orden an die Wild- und Rheingrafen verkauft. Der Ort mit seinem Filial Ilgesheim kam nach dem Wiener Kongress zum sachsen-coburgischen Fürstentum Lichtenberg, das 1834 als Kirchenkreis St. Wendel Teil der rheinischen Provinzialkirche wurde. Der Ort Ilgesheim musste 1939 im Zuge der Anlegung des Truppenübungsplatzes Baumholder aufgegeben werden. Der Archivbestand gliedert sich in eine alte und eine neue Abteilung. Nur die alte Abteilung sowie die Ilgesheim betreffenden Akten aus der neuen Abteilung befinden sich im Archiv der EKiR, der Rest der neuen Abteilung wird in der Gemeinde verwahrt. In dem kleinen Altbestand lässt sich das Wirken von drei Mitgliedern der Pfarrerfamilie Spener nachvollziehen, die zwischen 1753 und 1839 die Pfarrstelle innehatten.

Literatur: Karl Theodor Grashof/ Albrecht Guischard: Salisso. Aus der Geschichte des Kirchspiels Herren-Sulzbach (SVRKG 144), Köln 2000.

Ergänzende Archivbestände: 1OB 008 (Ortsakten Herren-Sulzbach, ca. 1851-1971); 3MB 011B (Kirchenkreis St. Wendel).