Die evangelische Kirche von Kappeln Foto: ohne Angaben

Grumbach-Kappeln-Hoppstädten

1726-1965

Umfang: 3

lfd. Nummern: 33

Akzessionsdatum: 1995

Findmittel: 1995

Signatur: 4KG 037B

Grumbach (bis 1808 Filial von Herren-Sulzbach), Kappeln und Hoppstädten, die seit 1973 eine Kirchengemeinde bilden, gehörten in der Frühen Neuzeit zum Territorium der Wild- und Rheingrafen. Bei der Neuaufteilung des linksrheinischen Gebiets zu Beginn des 19. Jahrhunderts fielen Grumbach und Kappeln an das sachsen-coburgische Fürstentum Lichtenberg, das 1834 als Kirchenkreis St. Wendel Teil der rheinischen Provinzialkirche wurde. Hoppstädten, damals Filial von Hundsbach, kam zum hessen-homburgischen Oberamt Meisenheim, das 1866 als Kirchenkreis Meisenheim an die rheinische Provinzialkirche fiel. Als 1921 Hoppstädten Filial von Kappeln wurde, wechselte Kappeln vom Kichenkreis St. Wendel zum Kirchenkreis Meisenheim. Durch die Vereinigung mit Grumbach im Jahr 1973 kam Kappeln mit Hoppstädten erneut zum Kirchenkreis St. Wendel. Der Schwerpunkt des Bestandes liegt auf der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Nur in wenigen Einzelfällen reicht die Überlieferung ins 18. Jahrhundert zurück. Das Schriftgut der drei Gemeinden wurde bei der Verzeichnung als einheitlicher Archivkörper behandelt.

Literatur: Otto Karsch, Geschichte des Amtes Grumbach, Birkenfeld 1959.

Ergänzende Archivbestände: 1OB 008 (Ortsakten Grumbach, ca. 1846-1971; Kappeln-Hoppstädten, ca. 1850-1971); 1OB 020 (Provinzialkirchenarchiv), B I III 2 u. 5; 3MB 011B (Kirchenkreis St. Wendel).