Oberkleen

1671-1962

Umfang: 3,5

lfd. Nummern: 53

Akzessionsdatum: 2001

Findmittel: 1965

Signatur: 4KG 035B

Oberkleen gehörte in der Frühen Neuzeit zur Grafschaft Cleeberg, die im Besitz mehrerer Isenburger Ganerben (seit 1648 Hessen-Darmstadt, Nassau-Weilburg und Leiningen-Westerburg, seit 1716 nur noch Hessen-Darmstadt und Nassau-Weilburg) war. Bis 1764 gehörte Cleeberg als Filialgemeinde zu Oberkleen. Vorgesetzte kirchliche Behörde war das lutherische Konsistorium in Gießen.1802 fiel die Grafschaft Cleeberg an Nassau-Usingen, das sich 1806 mit Nassau-Weilburg zum Herzogtum Nassau zusammenschloss. Die Gemeinden Ebersgöns und Oberkleen wurden 1816 an Preußen abgetreten und dem Kirchenkreis Wetzlar zugeordnet. 1929 wurde die Pfarrstelle aufgehoben und Oberkleen von Niederkleen aus verwaltet. Heute ist es Filiale von Ebersgöns. Der größten Teil des Bestandes machen 36 Rechnungsbände aus. Die Aktenüberlieferung ist demgegenüber sehr lückenhaft.

Literatur: Gemeindebuch der Kreissynoden Braunfels und Wetzlar, 1953, S. 97-98; Rosenkranz, S. 687.

Ergänzende Archivbestände: 1OB 008 (Ortsakten Oberkleen, ca. 1874-1971); 1OB 020 (Provinzialkirchenarchiv), A II VI B 12.