Wied

1740-1968

Umfang: 12

lfd. Nummern: 993

Findmittel: 1998, Neubearb. 2006

Signatur: 3MB 010B

Wied PDF 96 KB

Nachdem das Gebiet der ehemaligen Grafschaft Wied durch die Beschlüsse des Wiener Kongresses teils an Preußen, teils an Nassau gefallen waren, wurden im preußischen Teil aus den Ämtern Neuwied/Heddesdorf und Dierdorf zunächst die beiden Kirchenkreise Neuwied und Dierdorf gebildet. Mit Einführung der Union 1817 wurden sie zu einem einheitlichen Kirchenkreis Wied zusammengeschlossen. Zum 1. Januar 1973 kamen die Gemeinden Engers, Bad Hönningen und Linz vom Kirchenkreis Koblenz zum Kirchenkreis Wied.

Der Überlieferungsschwerpunkt des Bestandes liegt im 19. Jahrhundert. Ins 18. Jahrhundert zurück reicht die Überlieferung der Wiedischen Predigerwitwen- und Waisenkasse sowie der Wiedischen Predigerkonvente, während im 20. Jahrhundert einige Akten zur Kirchenkampfzeit sowie eine sehr dichte Überlieferung über die Nöte und Schwierigkeiten der Nachkriegszeit 1945 bis 1949 vorliegen. Die Spezialakten der einzelnen Kirchengemeinden machen die Hälfte des Bestandes aus. Sie betreffen die Gemeinden Altwied, Anhausen, Asbach, Dierdorf, Feldkirchen, Heddesdorf, Honnefeld, Linz, Neuwied, Niederbieber, Niederwambach, Oberbieber, Oberdreis, Puderbach, Raubach, Rengsdorf und Urbach.

Literatur: Gemeindebuch 1952 des Kirchenkreises Wied, Neuwied 1952.

Ergänzende Archivbestände: 1OB 020 (Provinzialkirchenarchiv), A I VII; Fürstlich Wiedisches Archiv, Abteilung Religionssachen.