Mülheim (Teilbestand Bonn)

1817-1933 (z. T. ältere Vorakten)

Umfang: 5,5

lfd. Nummern: 179

Akzessionsdatum: 1933

Findmittel: ca. 1960

Signatur: 3MB 004

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1817 wurde in Erinnerung an die ehemalige reformierte Klasse Mülheim des 17. Jahrhunderts eine gleichnamige Kreissynode eingerichtet. Im Laufe des 19. Jahrhunderts wuchs sie auf 28 Gemeinden an, so dass sie 1894 in die Kreisgemeinden Köln und Bonn (mit zunächst 16 Gemeinden) aufgeteilt wurde. 1933 gab der Kirchenkreis Köln die Ortsakten derjenigen Gemeinden, die zum Kirchenkreis Bonn gekommen waren, an das Provinzialkirchenarchiv ab. Diese Gemeinden -außer Bonn und Bornheim- gehören heute zu den Kirchenkreisen Bad Godesberg-Voreifel sowie An Sieg und Rhein.

Inhalt: Nachweisung der dienstlichen und persönlichen Verhältnisse der Pfarrer 1877-1933; Ortsakten (gemischte Korrespondenzserien, Rechnungen und Etats, z. T. Lokalkonsistorium Köln) folgender Gemeinden: Beuel (1895-1910), Bonn (1818-1917), Bornheim (1880-1906), Groß-Büllesheim (1837-1875), Eitorf (1855-1910), Euskirchen (1861-1904), Flamersheim (1817-1920), Godesberg (1855-1917), Herchen (1813-1914), Honnef (1889-1905), Honrath (1817-1910), Königswinter (1850-1910), Leuscheid (1819-1914), Oberkassel (1821-1910), Ruppichteroth (1783-1914), Seelscheid (1817-1914), Siegburg (1829-1914), Wahlscheid (1772-1910).

Verluste/Lücken: Der in Köln verbliebene Teil des Kirchenkreisarchivs Mülheim wurde 1944 bei Luftangriffen vernichtet.

Literatur: Ferdinand Magen: Der Kirchenkreis Mülheim am Rhein 1817-1894, Rödingen 2002.

Ergänzende Archivbestände: 1OB 008 (Ortsaktenserie des Konsistoriums zu den genannten Gemeinden).