Meisenheim

1723-1968

Umfang: 7

lfd. Nummern: 212

Akzessionsdatum: 1985

Findmittel: 1988

Signatur: 3MB 002

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Das zweibrückische Oberamt Meisenheim wurde bereits 1532 evangelisch, 1588 reformiert. In der Zeit der französischen Herrschaft bestanden in Meisenheim eine lutherische und eine reformierte Konsistorialkirche. Mit dem Wiener Kongreß kam das Oberamt an Hessen-Homburg, das 1835 ein eigenes Konsistorium einrichtete. 1866 erfolgte die Annexion durch Preußen, 1868 wurde der Kirchenkreis Meisenheim gegründet. 1969 erfolgte der Zusammenschluss mit den Kirchenkreisen Kreuznach und Sobernheim zum Kirchenkreis An Nahe und Glan. Eindeutiger Bestandsschwerpunkt ist das 19. Jh.

Inhalt u.a.: Personalia der Pfarrer und Hilfsprediger; Kirche und Schule; Spezialia der Kirchengemeinden Bärweiler-Lauschied, Becherbach, Hundsbach, Kappeln-Hoppstädten, Löllbach, Meckenbach, Medard, Meddersheim, Meisenheim, Merxheim, Staudernheim.

Literatur: Rosenkranz, S. 428.

Ergänzende Archivbestände: 1OB 020 (Provinzialkirchenarchiv) B I III. (ref. Lokalkonsistorium Meisenheim); 1OB 010 (Best. 31 Kirchenkreisakten Meisenheim); 5WV 022B (Kirchenschaffnei Meisenheim); LHA Koblenz, Best. 388 (Landgräflich Hessisches Oberamt Meisenheim).