Kreuznach

1652-1952

Umfang: 10

lfd. Nummern: 98

Akzessionsdatum: 1954

Findmittel: 1963

Signatur: 3MB 001

Kreuznach PDF 35 KB

Bis 1794 war der Inhaber der ersten reformierten Kreuznacher Pfarrstelle zugleich Inspektor für die reformierten Pfarreien des Umlandes, der Inhaber der ersten lutherischen Pfarrstelle fungierte als Superintendent für die lutherischen Pfarreien der Oberämter Bacharach, Kreuznach, Simmern und Stromberg. In der französischen Zeit war Kreuznach konsequenterweise Sitz einer reformierten Konsistorialkirche und eines lutherischen Lokalkonsistoriums. Nach 1815 leiteten beide Superintendenten nacheinander die nunmehrige Kreissynode Kreuznach. 1969 erfolgte die Zusammenlegung mit den Kirchenkreisen Meisenheim und Sobernheim zu dem neuen Kirchenkreis An Nahe und Glan. Den eindeutigen Schwerpunkt des Bestandes bildet das 19. Jh., aber auch die ältere Zeit ist gut dokumentiert.

Inhalt u.a.: Personalakten der Pfarrer und Kandidaten; Kirchenzucht (17.-18. Jh.); Inspektionsprotokoll (1725-1760); reformierte und lutherische Konsistorialkirche (1801-1816); Spezialia der Kirchengemeinden Bingerbrück, Bretzenheim-Winzenheim, Heddesheim, Hüffelsheim-Traisen, Kreuznach, Langenlonsheim, Laubenheim/Münster-Sarmsheim/Dorsheim, Mandel, Münster am Stein, Roxheim-Gutenberg-Hargesheim, Seibersbach-Dörrebach, Stromberg-Daxweiler-Warmsroth, Waldalgesheim-Genheim-Rümmelsheim, Waldlaubersheim-Schweppenhausen, Windesheim.

Verluste/Lücken: Teilbestände durch Bombentreffer.

Literatur: Rosenkranz, S. 392; Karl Dünhof: Leben und Wirken der Superintendenten der Kreissynode Kreuznach von 1800-1948, Seibersbach 1949.

Ergänzende Archivbestände: 1OB 010 (Best. 31 Kirchenkreisakten Kreuznach); 1OB 020 (Provinzialkirchenarchiv) A I X 4 (ref. Inspektion 1788-1797).