Volksmissionarisches Amt

1960-1992

Umfang: 14

lfd. Nummern: 576

Findmittel: 2001

Signatur: 2LR 004M

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1949 wurde Pfr. Fritz Schindelin (Duisburg-Wedau) zum Leiter des Amtes für Evangelisation und Volksmission ernannt. Zunächst stand die klassische Evangelisation im Mittelpunkt der Arbeit. 1959 beschloss die Landessynode eine Neuordnung des Amtes, das sich nunmehr u. a. auch neuer Formen des Gemeindeaufbaus, Fragen des Besuchsdienstes und der Arbeit in der Freizeitwelt annehmen soll. Der Volksmissionarische Ausschuss diente fortan als Leitungsgremium. Leiter des Volksmissionarischen Amtes waren in der Folge Pfr. Arthur Stephan (1960-1977), Pfr. Klaus Teschner (1977-1992) und Pfr. Wiland Wiemer (1992-1999). In Zusammenarbeit mit anderen Ämtern und Werken wurden sog. Gebietsmissionen durchgeführt. In der Amtszeit Teschners lag der Akzent eher auf evangelistischen Großveranstaltungen. Zum 1.1.2000 erfolgte die Teilung des bisherigen VMA in das "Amt für Gemeindeentwicklung und Missionarische Dienste" (GMD) und die "Gemeindeberatung/Organisationsentwicklung" (GO). Das VMA war seit 1964 in Angermund ansässig, 1974 erfolgte der Umzug in das "Haus Landeskirchliche Dienste" in Düsseldorf.

Inhalt: Bibelwochen; Missionale (1980, 1984); Arbeitsgemeinschaft Missionarische Dienste; Kirchentag Düsseldorf 1973; Aktion 365; Volksmissionarischer Ausschuss; Unterricht für Gemeindemissionare; Gebietsmissionen in den Kirchenkreisen Birkenfeld, Koblenz, Leverkusen, St. Wendel, Wetzlar (1963-1971); Raumordnungs- und Strukturausschuss (1970-1975); Mobile Kirche; Korrespondenz mit Kirchenkreisen A-Z.