Professor Johannes Piscator, 1625 Foto: Hans Lachmann

Professor Dr. J.F. Gerhard Goeters

1950-1996

Umfang: 45

lfd. Nummern: 870

Akzessionsdatum: 1996

Findmittel: 2006 (VERA)

Signatur: 7NL 015

Professor Dr. J.F. Gerhard Goeters PDF 236 KB

Stiche Band 853 PDF 125 KB

Stiche Band 854 PDF 130 KB

Stiche Band 855 PDF 57 KB

Stiche Band 858ff PDF 66 KB

Johann Friedrich Gerhard Goeters (1926-1996) war der Sohn des Bonner Kirchengeschichtlers Wilhelm Goeters. Nach Kriegseinsatz und Gefangenschaft studierte er Theologie in Bonn, Göttingen, Tübingen und Zürich. 1955 erhielt er von Professor Rudolf Smend den Forschungsauftrag, die pfälzischen Kirchenordnungen des 16. Jhs. zu edieren. Parallele hierzu absolvierte er ein Zweitstudium in Geschichte. 1967 erhielt er eine erste Professur für Kirchengeschichte in Münster. 1970 wechselte er nach Bonn, auf dem dortigen reformationsgeschichtlichen Lehrstuhl blieb er bis zur Emeritierung 1991. Neben Themen aus der rheinischen Kirchengeschichte lag ein starker Akzent seiner Forschungen auf der Geschichte der Reformierten in Deutschland.

Inhalt: Materialsammlungen und Bibliografien, Vorlesungsmanuskripte und Seminarunterlagen u.a. zu folgenden Themen: Calvin, Niederrheinische Reformationsgeschichte, Geschichte der Grafschaft Bentheim, Preußische Union und Geschichte der EKU, Hermann von Wied, Caspar Olevian; Tersteegeniana; Editionsprojekt Reformierte Bekenntnisschriften; Edition der kurpfälzischen Kirchenordnungen (mit gegenüber dem späteren Druck in der Sehling´schen Reihe erweitertem Originalmanuskript); Hausvorstand des Ev.-Theol. Studienhauses Adolf Clarenbach; Verlagskorrespondenz; Vortragsmanuskripte; Kupferstiche und Autografen (1 Karton, 17.-19. Jh.); theosophische Manuskripte und Briefe u.a. von Johann Wilhelm Überfeld und J. G. Bieler, Abschriften aus Werken Jacob Boehmes (7 Kartons, 18. Jh.).

Literatur: Heiner Faulenbach: Ihm forthin zu leben. Zur Erinnerung an Gerhard Goeters, in: MEKGR 45/46 (1996/97), S. 629-644.