Diakonisches Werk, Bestand Hilfswerk

Laufzeit: 1946-1956

lfd. Nummern: 523

Findmittel: 1984, 2018

Signatur: 5WV 052

Diakonisches Werk - Bestand Hilfswerk PDF 178 KB

Zur Bewältigung der großen materiellen Not nach Kriegsende entstand noch im Sommer 1945 auf Initiative Eugen Gerstenmaiers das Hilfswerk der Evangelischen Kirchen  in Deutschland. Die Geschäftsstelle des Rheinischen Hilfswerks befand sich bis 1953 in Essen, danach in Düsseldorf. Geschäftsführer war Constantin Rößler, ein Bruder des Oberkirchenrates Helmut Rößler. 1963 fusionierten Hilfswerk und Landesverband Innere Mission Rheinland zum Diakonischen Werk der Ev. Kirche im Rheinland.

Inhalt u.a.: Suchdienst; Patenschaft für die Mark Brandenburg; Liebesgaben und Spenden; Kinderverschickung; Fürsorge für Vertriebene und Flüchtlinge aus der Ostzone; Displaced-Persons-Betreuung; Bau von Notkirchen; Heime und Anstalten

Literatur: Norbert Friedrich/ Uwe Kaminsky: Wie auch im Rheinland aus Innerer Mission und Hilfswerk das Diakonische Werk wurde, in: Miszellen zur rheinischen Diakoniegeschichte, Düsseldorf 2014, 36-63

Ergänzende Bestände: 5WV 051 (Bestand Ohl).